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Tipp#06: Attraktivität hat weitreichende soziale Folgen

Ob in der Schule, der Universität, in Beruf oder Freizeit: Wir begegnen täglich vielen Mitmenschen, blicken in deren Gesichter und ordnen in Sekundenschnelle ein, ob der Andere auf uns attraktiv wirkt oder nicht.  Selten machen wir uns im Einzelnen bewusst, welche Faktoren für unsere Einschätzung verantwortlich sind.

Wissenschaftler haben in den letzten Jahren herausgefunden, dass die Merkmale für Attraktivität nicht ausschließlich erlernt sind. Die Einordnung ist uns bereits in Wiege gelegt. Bereits wenige Monate alte Säuglinge schenken attraktiven Gesichtern eine höhere Aufmerksamkeit. „Mit zwei Monaten haben diese Babys noch kein Vogue Magazin gelesen“, kommentiert der amerikanische Psychologe J.H. Langlois diese Erkenntnisse.

Eine attraktive Erscheinung wird geschätzt

Es gehört zur Natur des Menschen von den äußeren Merkmalen auf bestimmte charakterliche Eigenschaften zu schließen. Einen wissenschaftlichen Beleg gibt es hierfür natürlich nicht. Weitgehend unbestritten ist aber die Bedeutung sogenannter „expressiver Merkmale“ für die Attraktivität einer Person. Neben großen Pupillen zählt auch das herzhafte Lachen zu diesen Merkmalen. Und ob es stimmt oder nicht: Ein attraktives Äußeres übersetzen wir mit Eigenschaften wie „erfolgreich“, „zufrieden“, „sympathisch“; „intelligent“, „gesellig“, „aufregend“, „kreativ“ und „fleißig“. Attraktivität hat also weit reichende soziale Folgen.

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