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Tipp#07: Flirten heißt lächeln

Der Flirt ist mittlerweile auch von Wissenschaftlern häufig untersucht worden. Dabei ist es unstrittig, dass es für einen Flirt zumindest eines interessierten Blickwechsels bedarf. Wird dabei auch noch gelächelt, ist die spontane gegenseitige Anziehung eindeutiger. Das setzt natürlich schöne und gesunde Zähne voraus.

Was dem Normalbürger Lust und Freude bereitet und für ein gestiegenes Selbstwertgefühl sorgt, kann auch wissenschaftlich definiert werden. Ein Beispiel: Flirten ist nonverbale und/oder verbale Interaktion zwischen zwei Menschen auf Zeit, verbunden mit flirttypischen Phänomenen im Verhalten, und ist ausgelöst durch ein oder mehrere Motive.

Aus dieser Definition ergibt sich eine bedeutende Konsequenz: Es entstehen mehrere Arten des Flirts. Und zwar schlussfolgernd aus der Tatsache, weil charakteristisches Flirtverhalten in alltäglicher Interaktion mit eingebettet ist, ja, sie sogar entscheidend formen kann – mehr oder weniger. Es gibt unterschiedliche Motivationen fürs Schäkern. Mit Menschen wird nicht nur geflirtet, weil man sie sexuell reizend findet, sondern auch deshalb, weil man ein nicht-sexuelles Ziel verwirklichen will oder einfach jemanden sympathisch findet.

Ein Flirt hat immer eine Motivation! Nicht zu flirten ebenfalls, nämlich dann, wenn es nicht angebracht scheint; das gibt es auch. Während eines Streitgespräches zum Beispiel. Bei einer seriösen Verhandlung zwischen zwei Automobilkonzernen, in der der eine den anderen übernehmen will, dürfte ebenfalls kein Flirtverhalten auftauchen, da geht es ernster zur Sache. Hingegen bei einem flüchtigen Smalltalk mit netten Arbeitskollegen oder einer spontan geschlossenen Bekanntschaft auf einer Party, kann, um der erfrischenden Wirkung wegen, geschäkert werden. Einzelne Kennzeichen und Attribute von Flirtverhalten finden Sie in der folgenden Liste:

  • ein ehrliches Lächeln (das wichtigste Kriterium)
  • Positive nonverbale Kommunikation (offene Körperhaltung, anteilnehmende Mimik)
  • Austausch von verbalen Freundlichkeiten
  • allgemeiner harmonischer Umgang
  • Blickkontakt – die Augen vermitteln dabei Interesse
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Dr. Jochen Schneider
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