Dr.Schneider (0906 / 5110)

Festsitzender komfortabler Zahnersatz auf Implantaten

Was sind Implantate?

Funktionsweise eines ImplantatesSo sicher und fest wie eigene Zähne.

Wer wünscht sich das nicht? Sicher kauen und selbstbewusst lachen können mit festsitzenden Zähnen.

Ein Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel. Es wird operativ in den Kieferknochen eingebracht. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder Prothesen – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.  Zahnimplantate werden schon seit mehreren Jahrzehnten eingesetzt und sind heute eine  bewährte und sichere Behandlungsmethode zur Wiederherstellung der Kaufunktion.

FastalleImplantatebestehenheute aushochreinemTitan,dasbesondersgewebefreundlichistundmit demKnocheneinensicherenVerbund eingeht. Sie haben eine zylindrischeForm(mitoderohne Schraubengewinde).IhreLängebeträgtjenachErfordernis620mm und ihr Durchmesser 37 mm.

Wann setzt man Implantate?

  • Zum Ersatz von einzelnen (z.B. unfallbedingt verloren gegangenen) Zähnen
  • Zum Schließen größerer Zahnlücken
  • Zum Ersatz fehlender hinterer Backenzähne
  • Bei stark reduzierter Restbezahnung
  • Bei völliger Zahnlosigkeit zur Verankerung von herausnehmbarem Zahnersatz.

Voraussetzungen für Implantate

  • Ausreichendes Knochenangebot für die Implantatverankerung.
  • Genügend  Platz  für  den  prothetischen  Aufbau  (Kronen  und  Brücken).
  • Gute Mundhygiene
  • Abgeschlossenes Kieferwachstum.

Wann können keine Implantate eingesetzt werden?

  • Bei herabgesetzter Immunabwehr
  • Bei nicht eingestelltem Diabetes
  • Bei schweren Erkrankungen von Herz, Leber, Niere oder des Blutes
  • Bei generalisierten Erkrankungen des Bindegewebes oder des Knochens (z. B. Rheuma)
  • Bei erhöhter Blutungsneigung
  • Bei schweren psychischen Erkrankungen, Drogenmissbrauch und starkem Rauchen.

Neben diesen allgemeinmedizinischen Gegenanzeigen für eine Implantation gibt es noch sogenannte lokale Gegenanzeigen:

  • Unzureichendes Knochenangebot
  • Schlechte Knochenqualität
  • Mögliche Gefährdung von Nerven oder Nachbarzähnen
  • Unzureichende Mundhygiene
  • Erkrankungen des Kieferknochens, der Mundschleimhaut oder des Zahnhalteapparates
  • Ungeklärte Schmerzzustände im Kieferbereich
  • Ungünstige Bissverhältnisse
  • Zähneknirschen
  • Nicht abgeschlossenes Kieferwachstum.

Was sind die Vorteile von Implantaten?

  • Erhalt des Knochens (nach dem Ziehen eines Zahnes schrumpft der Knochen in diesem Bereich. Durch das baldige Einsetzen eines Implantates kann das verhindert werden)
  • Schonung gesunder Nachbarzähne (es müssen keine gesunden Zähne für eine Brücke beschliffen werden)
  • Fester Halt: Implantate sind so fest wie eigene Zähne. Das gibt Sicherheit beim Kauen und Sprechen.

Für einen Patienten, der seit Jahren nicht mehr fest zubeißen konnte o-der wegen einer unvorteilhaften Prothese nicht mehr herzhaft gelacht hat, werden Implantate eine besonders große Hilfe sein. Auf eine seit Jahren störende Gaumenabdeckung kann durch Implantate verzichtet werden – man schmeckt und fühlt dann wieder wie früher.

Mit einem Satz: Die Lebensqualität steigt wieder deutlich!

 

Welche Risiken gibt es?

Wie bei jeder Operation kann es auch während einer Implantation zu Komplikationen kommen. Das können Verletzungen von Nerven und Nachbarzähnen, Blutungen und die Eröffnung der Kieferhöhle sein. Durch eine sorgfältige Untersuchung, Planung und Vorgehensweise und mit entsprechender Erfahrung des Operateurs können solche Komplika tionen weitgehend vermieden werden. Zu den möglichen Komplikationen nach einer Implantation zählen Wundheilungsstörungen und Infektionen,,  die zum Implantatverlust führen können. Auftretende Schwellungen und Blutungen können i.d.R. medikamentös beherrscht werden. Als Spätkomplikationen können chronische Infekte auftreten, die zum Knochenabbau und Implantatverlust führen können.

Wie lange halten Implantate?

Die geschilderten  Risiken gehören zur Ausnahme bei einer Implantatbehandlung. Die durchschnittliche Einheilungsrate von Implantaten liegt über einen Zeitraum von 10 Jahren bei weit über 90 %. Zum Vergleich: Herkömmliche Brücken haben eine Erfolgsquote von ca. 80 % nach 10 Jahren, E i n z e l k r o n e n von ca. 75 %. Zähne mit Wurzelfüllungen haben sogar nur eine Erfolgsquote in Höhe von etwa 50 % nach 10 Jahren. Sie sehen: Alles deutet darauf hin, dass Implantate langfristig die höchste Erfolgsquote haben. Übrigens: Es gibt keine Altersbegrenzung nach oben für eine Implantatversorgung. Gerade im höheren Alter können Implantate ganz wesentlich die Lebensqualität und Gesundheit steigern, weil mit ihnen wieder ein normales und kräftiges Kauen möglich wird. Die Haltbarkeit von Implantaten hängt auch wesentlich davon ab, wie sie gepflegt werden. Genauso wie bei eigenen natürlichen Zähnen ist eine regelmäßige und sorgfältige häusliche Mundpflege erforderlich. Dazu kommen halbjährliche Kontrollen durch den Zahnarzt und professionelle Reinigungen in der Praxis.

Was kosten Implantate?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Kosten hängen verständlicherweise von der Anzahl, dem Aufwand, der Schwierigkeit und den Ansprüchen des Patienten ab. Sie erhalten in jedem Fall vor Beginn der Behandlung eine eingehende Beratung und einen detaillierten Heil und Kostenplan. Private Versicherer erstatten i.d.R. die Kosten entsprechend der vertraglichen Vereinbarung. Seit dem 1.1.2005 bezuschussen auch gesetzliche Krankenkassen implantatgetragenen Zahnersatz. Damit sind gesetzlich versicherte Patienten nicht mehr wie bisher gezwungen bei Zahnlücken eine Brücke zu wählen. Sie können sich jetzt für implantatgetragene Kronen entscheiden und er halten trotzdem einen Zuschuss von ihrer Krankenkasse. Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung für Implantate: Die finanziellen Aufwendungen erscheinen in einem anderen Licht, wenn durch Implantate Ihre Lebensqualität und Gesundheit wesentlich verbessert wird.

Langjährige Erfahrung

Wir verfügen in unserer Praxis über eine mehr als 10-mehrjährige Erfahrung in der Implantat Behandlung. Dabei werden ausschließlich Implantate renommierter deutscher Hersteller verwendet, wie z.B. Camlog®   Implantate. Durch die enge Zusammenarbeit mit spezialisierten deutschen Dentallabors ist gewährleistet, dass auch der Zahnersatz auf den Implantaten perfekt passt und höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt. Implantate sind Vertrauenssache und erfordern Kompetenz und Erfahrung von Seiten des Zahnarztes. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin:

Implantat Pflege

so sorgen sie für den langen und festen Halt ihrer Implantate!

Warum eine sorgfältige Pflege wichtig ist!

Bakterielle Belege stellen eine Bedrohung nicht nur für natürliche Zähne da sondern auch für ihre Implantate, was noch nicht lange bekannt ist für ihre allgemeinen Gesundheit die Lebensdauer von Implantate hängt entscheidend von deren Pflege ab, also von der Entfernung bakterielle Belege von deren Oberfläche. Das Zahnfleisch wächst zwar wie eine Manschetten an das Implantat an. Bakterien können jedoch diese Barriere unter Umständen durchdringen und am Implantat in den Knochen vordringen. Die mögliche Folge ist langfristig der Verlust des Implantat.

Da empfehlen wir ihn eine sorgfältige Pflege von Implantat und Zahnersatz, idealerweise nach jeder Mahlzeit. Besonders wichtig ist dabei die Reinigung des Gebiets am Übergang von Implantat zum Zahnfleisch.

Geeignete Hilfsmittel zur Pflege

  • Handzahnbürste Härte: weich oder Mittel
  • elektrische Zahnbürste
  • Geizzahnpasta (ohne Schmirgelkörper)
  • Zahnseide:  normale oder dicke, am Ende versteifte Superfloss
  • Zwischenraum oder Einbüschelbürsten, idealerweise metallfrei

Die Reinigung

Einzelzahnimplantate oder festsitzende Brücken werden mit der Zahnbürste ganz normal mitgeputzt. In den Zwischenräumen beziehungsweise unter so genannten Schwebegliedern wird je nach individueller Situation mit Zahnseide, dickeren Floss oder der Zwischenraumbürste gereinigt. Auch spezielle Zahnsticks können hilfreich sein. Bei herausnehmbaren Zahnersatz sollten sowohl die Implantate (wie oben beschrieben) und gegebenenfalls die damit verbundenen Teile, der Zahnersatz selbst sowie die Schleimhäute der Kiefer und des Gaumens mindestens zweimal täglich von Bakterien befreit werden, um Entzündungen, Einlagerungen, Mundgeruch und ähnliche Probleme zu vermeiden.

Für die Reinigung des herausgenommen Zahnersatz empfiehlt sich eine harte Zahnbürste oder eine spezielle Prothesenreinigungsbürste und Zahnputzgel oder mildes Reinigungsmittel. Die Anwendung von Prothesenreinigungsmitteln kann zusätzlich erfolgen.

Für alle Fälle gilt
Verwenden Sie die Zahlenreinigungsmittel, die wir ihnen in der Praxis empfohlen und gezeigt haben.

Kontrollieren Sie den Erfolg ihrer Bemühungen im Spiegel! Belege auf der Implantatoberfläche, eine dunkle, rötlich Verfärbung des Zahnfleisches oder leichtes bluten des Zahnfleisches sollten Anlass für eine Kontrolluntersuchung in der Praxis sein.

Vieles können sie selbst für eine lange Lebensdauer ihrer Implantate tun. Zusätzlich unterstützen wir Sie gerne

professionelle Zahnreinigung

Zur Reinigung von Problem stellen (niemand ist perfekt) zum Beispiel am Übergang von Implantat zum Zahnfleisch, empfehlen wir Ihnen sich einige Male im Jahr eine professionelle Zahnreinigung in der Praxis zu gönnen.

Unsere speziell ausgebildeten Prophylaxedamen tragen mit professionellen Maßnahmen zum langfristigen Erhalt ihrer Zähne und Implantate bei, beantworten gern alle ihre Fragen und helfen mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.

Zugegeben: die sorgfältige Pflege der Implantate ist mit etwas Aufwand verbunden. Er ist jedoch gut investiert! Denn nur so kann eine langwierige Funktion des Zahnersatzes erwartet werden.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin

Kontakt

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Dr. Jochen Schneider
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