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Speicheldiagnostik

Die Diagnose der Speichelflüssigkeit dient zur Überprüfung der Speichelfunktionen und gehört zur Individual Prophylaxe hinzu. Denn vorbeugen ist bekanntlich besser, als heilen! So dient die Diagnostik des Speichels zur Vorbeugung gegen Erkrankungen der Zähne und des so genannten „Zahnhalteapparats“. Es können mittels unterschiedlicher Tests Rückschlüsse auf die Qualität und die Menge des Speichels gezogen werden. Liegen bei der Speichelzusammensetzung Störungen vor, steigt das Risiko der Karies Bildung ganz erheblich. Bei einer Speicheldiagnose können dem Ergebnis nach entsprechende Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Zähne eingeleitet werden. Daher ist dieser- schmerzfreie! – Gang zum Zahnarzt, um einen solchen Test machen zu lassen, dringend angeraten!

Welche Funktionen hat  unser Speichel?

Zuerst einmal übt er die Funktion aus, Nahrungsreste aus den Zähnen und den Zahnzwischenräumen buchstäblich „weg zu spülen“, und trägt so zur Vermeidung von Karies bei. Er fördert also den bakteriellen Abbau.
Der Speichel bedeckt die Zahnoberfläche mit einem Proteinen Schutzfilm.
Durch den Speichel wird der Zahn mit Mineralien versorgt.
Da der Zahnbelag sauer ist, dient der Speichel außerdem dazu, Säureschäden zu vermeiden.

Wie ist das Verfahren bei der Speicheldiagnostik?

Erst einmal dient die Speicheldiagnostik dazu, das Kariesrisiko des Patienten zu bestimmen.
Hierzu bedient sich der Zahnarzt verschiedener Testmodule:

1)    Die Rate des Speichelflusses:
Hierbei muss der Patient zwei Stunden nach seiner letzten Mahlzeit und vor dem Zähneputzen auf einem Stück Paraffin herumkauen – so lange, bis dieses Stück weich wird. Wenn es weich ist, dann wird der so produzierte Speichel in ein Gefäß gegeben. Hierbei entsprechen ein bis zwei Millimeter pro Minute den Normalwerten. Bei einem Messwert von weniger als 0,7 ml stellt dies schon eine niedrige Speichelabgage dar.

2)    Streptokokkus- Mutans Test
Bei diesem Test wird die Anzahl der Bakterien gleichen Namens im Speichel mittels eines Teststäbchens überprüft.

3)    Der Laktobazillen- Test
Bei Laktobazillen handelt es sich ebenfalls um Bakterien, die besonders dann häufig auftreten, wenn die Nahrung besonders zuckerhaltig ist. Der Zucker – in Säure umgewandelt-, greift die Zähne an. Hier kann der Zahnarzt Tipps zur Ernährungsumstellung geben.

4)    Die ph-Wert Ermittlung
Dieser Test dient dazu, die Fähigkeit des Speichels zur Neutralisation der Säuren zu überprüfen. Dieser Test dient also dazu, Auskunft darüber zu geben, wie gut der Speichel die Säuren bekämpfen kann.

Und der Nutzen für Sie?

Der Zahnarzt hat einen Bewertungsbogen, in den er diese Testergebnisse einträgt. So kann er ganz individuell das Risiko der Kariesbildung ermitteln und dem Patienten Möglichkeiten einer besseren Mundhygiene oder auch einer Veränderung der Essgewohnheiten aufzeigen, um die Gefahr der Kariesbildung zu minimieren.

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